Industrie

Individuell geplant - Schlüsselfertig gebaut

Der Wettbewerbsdruck in der globalisierten Wirtschaft führt zwangsläufig zu einem sehr bewussten Umgang mit allen zur Produktion notwendigen Energien und Medien. Der ressourcenschonende Einsatz ist daher nicht nur nachhaltig und umweltschonend, sondern wirtschaftlich notwendig. Aufgrund unserer langjährigen Planungserfahrung in der Ver- und Entsorgungswirtschaft von Industrieunternehmen können wir für alle Energien und Medien umfangreiche Ingenieurleistungen anbieten.

Druckluftversorgung

Druckluft zählt zu den teuersten Medien in einem Industriebetrieb. Eine an die individuellen Anforderungen des Betriebes ausgerichtete Planung der Anlage und die gewissenhafte Wartung/Instandhaltung sind die Voraussetzung für eine ressourcenschonende Druckluftversorgung. Notwendige Qualitäten, Druckstufen und Erzeugertechnologien sind zentrale Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssen.

Kraft-Wärme-Kopplung

Die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme in einer KWK-Anlage ist für unsere Industriekunden von wachsender Bedeutung. Die Rahmenbedingungen für KWK-Anlagen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, so dass ökologische und wirtschaftliche Interessen im Einklang Berücksichtigung finden. Die konkrete technische Ausführung der Systeme unter Einsatz verfügbarer Technologien (BHKW, Gas- und Dampfturbine, ORC-Anlagen, etc.) kann nur nach sorgfältiger Planung und Ermittlung der technischen Grundlagen getroffen werden.

Kälteversorgung

Neben dem Temperaturniveau spielt die gewählte Erzeugertechnologie eine zentrale Rolle beim energieeffizienten Betrieb von Kälteanlagen. Ob Tiefkälte oder Klimakälte ein „Status Check Kälte“ ermittelt ihren tatsächlichen Bedarf und hilft Optimierungspotentiale aufzuzeigen.

Energetische Optimierung

Neben den thermodynamischen Optimierungen von einzelnen Prozessen ergeben sich sehr oft Synergien zwischen verschiedenen Prozessen.

Die Herausforderung besteht nun darin, die beteiligten Prozesse, z.B. bessere Wärmerückgewinnung, sowohl thermodynamisch als auch zeitlich aufeinander abzustimmen.

Dies erfordert Erfahrung und Know-How.

Medienversorgung/Prüfstände

Der Prüfstand zeichnet sich durch höchste Flexibilität aus.

An die Medienversorgung eines Prüfteiles (z.B. Motorenprüfstände) werden höchste Ansprüche hinsichtlich

  • Flexibilität und
  • Anpassungsfähigkeit an wechselnde Lastzustände

gestellt. Unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse auf Prüfständen ist viel Erfahrung erforderlich, um die erforderlichen Medien in Qualität und Menge zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.

Projekte

Druckluftversorgung
Die Daimler AG Bremen modifiziert die 10 bar-Druckluftanlage.
Schlüsselfertige Neuorganisation der Druckluftversorgung 3 und 6 bar der gesamten Brauerei während des laufenden Betriebes.
Kraft-Wärme-Kopplung
Das MHKW Geiselbullach nutzt die Abfälle der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck für deren thermische Verwertung. Die Energie wird im KWK-Prozess zunächst in einer Entnahme-Kondensationsturbine verstromt. Über einen Heizkondensator wird anschließend ein für die Industrie,
Die elektrische Leistung des mit Erdgas betriebenen BHKW entspricht dem elektrischen Grundlastbedarf am Standort Bruchhausen-Vilsen von ca. 400 kW. Der erzeugte Strom wird in das Niederspannungsnetz des Standortes eingespeist.
Für die Abwärmenutzung der Schlammverbrennung auf der Schlammentwässerungs- und -verbrennungsanlage (SEVA) Sindlingen wird Heißdampf in Abhitzekesseln erzeugt.
Als Notwendigkeit im Rahmen der Ausstoßsteigerung der Brauerei Beck u. Co. in Bremen wurde im Jahre 1996/97 die Erhöhung der Dampfleistung und der Leistung der Eigenstromerzeugung in der vorhandenen KWK-Anlage erforderlich (netzparallele Fahrweise).
Im Landkreis Ludwigslust wurde erstmals in den neuen Bundesländern im Rahmen einer Entsorgungsdienstleistung eine dezentrale thermische Abfallbehandlungsanlage mit vergleichsweise kleiner Durchsatzleistung realisiert.
Die HSE betreibt seit Ende der 60‘er Jahre das MHKW Darmstadt. Seit Anfang der 80‘er Jahre betreut Dr. Born - Dr. Ermel die erforderlichen Umrüstungs- und Erneuerungsarbeiten im MHKW.
Kälteversorgung
Schlüsselfertige Neuorganisation der Kaltwasserversorgung 16 °C/10 °C während des laufenden Betriebes.
Als Folge der Installation erheblicher Überkapazitäten durch den Aufbau von 3 voneinander unabhängigen Kälteanlagen sowie des Alters der Anlagen und damit verbundenen sicherheitsrelevanten Problemen
Eine Aufheizung der Gebäude der Schlammverbrennung auf der Schlammentwässerungs- und -verbrennungsanlage (SEVA) Sindlingen durch Strahlungswärme in den Sommermonaten macht eine Raumkühlung erforderlich.
Als Fortführung von Kapazitätsvergrößerungen, die sukzessive aufgrund von Absatzsteigerungen der Brauerei Rogan im Laufe der letzten Jahre durchgeführt wurden, waren in einem letzten Schritt die Kälteleistungen in 2 getrennten Netzen zu erhöhen.
Im Rahmen von Leistungssteigerungen und Renovierungsarbeiten war die bestehende Eiswassererzeugungsanlage der Brauerei Rogan (bestehend aus 12 gemauerten Eiswasserbecken mit innenliegenden NH3-Verdampferrohrbündeln) umzurüsten und zu erneuern.
Als Notwendigkeit im Rahmen von Ausstoßsteigerungen der Brauerei Yantar wurde im Jahr 2009/2010 eine Kapazitätsvergrößerung der NH3/Ethanolkälteanlage um 4.800 kW in 2 Schritten erforderlich.
Energetische Optimierung
Eine energetische Untersuchung bei Frosta in Bremerhaven zur Steigerung der Energieeffizeinz hat ergeben, dass das bestehende Wärmerückgewinnungspotential im Werk die vorhandene Wärmespeicherkapazität erheblich übersteigt.
In der Energie-Effizienz-Analyse wurden alle Prozesse untersucht, die thermische oder elektrische Energiem benötigen.
Medienversorgung/Prüfbestände
Umrüstung von 3 Komponenten- und Neubau von 9 Getriebeprüfstandzellen. Folgende Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung wurden geplant.
Das bestehende Motorenprüffeld der MaK Motoren GmbH u. Co. KG in Kiel sollte dahingehend erweitert werden, dass zukünftig auch die Motoren der Baureihen 43 und 32 sowie Gasmotoren der Baureihe G 340 geprüft werden können.
Der vorhandene Motorenprüfstand musste aufgrund von Behördenauflagen und zur Beseitigung von betrieblichen Missständen modernisiert werden.