Altlasten/Deponien

Wir bieten individuelle Beratung und Planung wirtschaftlich technisch optimierter Lösungen von der Machbarkeitsstudie bis zur Betriebsunterstützung für folgende Bereiche:

  • Altlastensanierung / Flächenrecycling
  • Deponietechnik
Altlastensanierung/Flächenrecycling

Altlastensanierung und Flächenrecycling erfordern aufgrund der vielfach komplexen Zusammenhänge ein hohes Maß an Kompetenz. Umfangreiche Erfahrungen in den unterschiedlichen Aufgabengebieten bilden die Grundlage für die zielgerichtete Bearbeitung unserer Projekt in den Bereichen:

  • Bodensanierung
  • Einkapselung
  • Erfassung und Erkundung
  • Grundwassersanierung
  • Rückbau und Flächenrecycling
Deponietechnik

Mit der Umsetzung der Abfallablagerungs­verordnung verändern sich die Rahmen­bedingungen für die Errichtung, den Betrieb, die Stilllegung und die Nachsorge von Deponien grundlegend.

Die Entwicklung ökologisch angemessener und ökonomisch vernünftiger Lösungen steht im Focus der Bearbeitung unserer Projekte in den Bereichen:

  • Abfallumschlaganlage
  • Deponiebau
  • Deponiestilllegung
  • Oberflächenabdichtung
  • Gaserfassung und -behandlung
  • Sickerwasserbehandlung

Projekte

Altlastensanierung/Flächenrecycling
Im Zuge des Projektes „Stadtumbau West“ der Hansestadt Lüneburg wird in den Jahren 2 009/2010 das 78.000 m² große Gelände der ehemaligen Standortverwaltung (StOV) der Schlieffenkaserne einer neuen Nutzung zugeführt
Auf dem Gelände des ehemaligen Sprengstoffwerkes Schönebeck in Sachsen-Anhalt wur den seit 1904 Sprengmittel hergestellt
Auf dem Gelände der ehemaligen Niedersachsenkaserne wurden insgesamt 14 kontaminationsverdächtige Flächen durch Kernbohrungen bzw. der Untersuchung von Bodenproben untersucht.
Bei der unterirdischen Sanierung der Windbergarena handelt es sich um den Bereich des abzureißenden Bestandes gemäß Bebauungsplanung „Technologie- und Gewerbepark“ Freital.
Zur Sicherung der Trinkwassergewinnung wurden in Stadtallendorf Anlagen für eine hydraulische Sicherung errichtet.
Bei der TNT-Produktion des Sprengstoff- und Munitionswerks „Allendorf“ (DAG-Werk) fielen Teermassen in den Säurebetrieben und in der Spaltanlage an, die über eine eigene Kohleverschwelung zur Gaserzeugung verfügten.
Auf dem ehemaligen Rüstungsaltstandort Stadtallendorf im LK Marburg, Hessen, wurde auf einem Teil des heutigen Stadtgebietes ab 1938 eine Sprengstoff- und Munitionsfabrik errichtet
Die Sonderabfalldeponie Bonfol (Kanton Jura, Schweiz) wurde mit Sonderabfällen der Baseler chemischen Industrie verfüllt.
Am heute dicht besiedelten Rüstungsaltstandort Hessisch Lichtenau (20 km östlich von Kassel) wurden vor und während des zweiten Weltkrieges Sprengstoffe produziert und weiterverarbeitet.
Im Rahmen einer Stadtteilsanierung der Stadt Achim werden fünf Wohnblöcke sowie eine Tiefgarage vollständig kontrolliert rückgebaut.
Auf dem Gelände der Brauerei Beck & Co in der Bremer Innenstadt wurden 10 bis zu 42 m hohe Produktionsgebäude aus Mauerwerksbau sowie Stahlkonstruktionen einschl. der Kellergeschosse (z. T. 6 m unter GOK) vollständig rückgebaut.
Die ehemalige Kaserne liegt im Stadtgebiet von Lüneburg. Ein Teil der Liegenschaft wird heute noch durch die Bundespolizei genutzt.
Nördlich der ehem. Schlieffen-Kaserne in Lüneburg ist im so genannten Hanseviertel eine Flächenberäumung im Vorfeld einer neuen Wohnbebauung geplant.
Der Sprengtrichter liegt in einem Waldgebiet zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. In den Vorfeldmessstellen eines Grundwasserabstromig gelegenen Wasserwerkes sind sprengstofftypische Verbindungen nachgewiesen worden.
Auf dem seit 1936 betriebenen Chemiestandort, der seitdem kontinuierlich ausgebaut wor den ist, wurde Quecksilber prozessbedingt in großen Mengen (ca. 7.000 t) eingesetzt.
Deponietechnik
Im Jahre 1998 wurde die Werksdeponie des VW-Werkes Emden mit einer Stahlspundwand umgeben. Zudem wurden die mit Füllboden profilierten Abfälle mit einer geschlossenen, ca. 30 cm mächtigen, grasbewachsenen Kleischicht überdeckt.
Der rechtliche Rahmen für die Stilllegung einer Deponie ist durch die DepV in Verbindung mit den Vorschriften des KrW-/AbfG vorgegeben.
Der geplante Deponiestandort befindet sich nordöstlich der Ortslage Haaßel und nordwestlich der Ortschaft Anderlingen mit einem Abstand von jeweils ca. 2 km zur geschlossenen Bebauung.
In den Jahren 1975 - 1994 wurden auf der Zentraldeponie Süpplingen auf insgesamt 4 Betriebsabschnitten Siedlungsabfälle entsorgt.
Die im Landkreis und der Stadt Celle anfallenden Siedlungsabfälle werden der Abfallentsorgungsanlage Höfer zugeführt.
Zur Sicherstellung der Sickerwasserentsorgung auf der Deponie Helvesiek ist eine 2-stufige Umkehrosmose errichtet worden. Der Anlage vorgeschaltet befindet sich ein Zulaufspeicher.
Um die auf der Deponie Borg anfallenden Sickerwässer bis auf Direkteinleitungsqualität zu reinigen, ist eine Behandlungsanlage bestehend aus einem ca. 2.200 m³ großen, abgedeckten Sickerwasserspeicher
Im Rahmen der Ermittlung der optimalen Lösung sind umfangreiche Betrachtungen zum Wasserhaushalt der Deponie sowie eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit der vorhandenen biologischen Behandlungsanlage durchgeführt worden.
Die GSM-Deponie hat eine Fläche von ca. 62.000 m2 und besteht aus bis zu 25 m tiefen Poldern. Diese wurden mit diversen Sonderabfällen verfüllt.
Am heute dicht besiedelten Rüstungsaltstandort Hessisch Lichtenau (20 km östlich von Kassel) wurden vor und während des zweiten Weltkrieges Sprengstoffe produziert und weiterverarbeitet.
Die Abfalleinlagerung in die Sonderabfalldeponie Hoheneggelsen wird in 2005 beendet. Im Rahmen der Stilllegung der Sonderabfalldeponie ist der letzte offene Polder mit einer Oberflächenabdichtung gemäß DepV zu versehen.
Auf der Deponie Germendorf sind hauptsächlich Haus- und Sperrmüll sowie Boden und Bauschutt zur Ablagerung gelangt.
Die Abfalleinlagerung in die Werksdeponie Ilsenburg ist in 2007 beendet worden. Im Rahmen der Stilllegung ist die Deponie mit einer Oberflächenabdichtung gemäß Deponieverordnung versehen worden.
Der Ausbau der Ablagerungsfläche ist in mehreren Stufen vorgesehen. Zunächst wurde der Polder 1 mit einer Ablagerungsfläche von ca. 5,5 ha erstellt und in Betrieb genommen
Der Landkreis Rotenburg (Wümme) ist als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger dazu verpflichtet, die ihm angedienten Abfälle anzunehmen und zu entsorgen.